Avantgarde Naran als Teil von A – Men
faser olm̀aiti
monatelang ging gar nichts … keine inspiration … kein sound … kein bißchen musikalische regung … und dann am Vatertag nach endlosem suchen im ideenmülleimer … entsteht in 8 Minuten der Soundtrack für fasertag … 1000Xaxa sitzt gerade noch gemütlich in der Küche und schlabbert seinen schwarzen Tee … und Naran frickelt mal eben einen (viel zu simplen) soundtrack … eigentlich unter seiner (gedachten) Würde.
Und dann – ohne wirklich darüber nachzudenken – ein bißchen Copy und Paste … ein bißchen gedankenlose Gitarre … ein bißchen 1000Xaxa’s improvisierter Gesang … und … und … und … dann noch ein Coverfoto in dem faser ol’maiti sich persönlich zeigt. Schaut genau hin – faser ol’maiti lebt – immer – und überall
Freiheitspumpe
Die ursprüngliche Idee für den Song MONTAG stammte von einem Ordner auf meiner Festplatte, in dem ich eine Zeit lang jeden Tag eine Improvisation gespeichert hatte. Der Einfachheit halber wurden die Ordner mit den Wochentagen beschriftet:
Montag – Dienstag – Mittwoch – Donnerstag – Freitag – Samstag – Sonntag
Und einer der Songs aus dem Montagsordner hat es in unsere Vorschlagsliste für dieses Album geschafft.
Die Tiefe dieses Songs entwickelte sich aus einem Versehen. In einem Moment der Unaufmerksamkeit landete der Mikrofonkanal von 1000XAXA auf dem voll verzerrten Gitarrenkanal. Und statt nun zu meckern und sich zu verweigern, nutzt er diesen quietschigen und krassen Sound um intuitiv eine Passage einzusprechen.
Die wurde dann zum tragenden Mittelteil … und unserem Empfinden nach die Hauptmotivation den Song zu vervollständigen.
Am Ende – wir kennen es ja schon von unseren anderen Entstehungsprozessen – war es nicht mehr die Frage, ob Gitarre und Synths zusammengehen, sondern nur noch wie.
Ohne es begründen zu können und ohne zu wissen, wann wir was zum Gelingen des Projekts verändert haben, passten am Ende Gitarre und Synths nicht nur, nein sie haben sich sogar gegenseitig befruchtet. Und da ist er nun und liegt in seiner ganzen Schönheit vor uns …
Forest Recording
Diese Songs entstanden mitten im Wald auf einer Lichtung zwischen hochgewachsenene Bäumen, die bestimmt doppelt so alt sind wie wir. Über uns der blaue Himmel, umringt von Moos und morschen Ästen gaben wir uns dem Augenblick hin. Die Vögel hörten uns zu und gaben ab und an kleine Melodien in unsere Songs.
Sogar die Kirchenglocken der weiter entfernt liegenden Kirche fügten sich in unsere intuitiv geborenen Kompositionen ein. Am Ende ist es nicht mehr klar, ob die Glocken und die Vögel uns begleiteten oder wir Sie.
Vernissage Christoph Otto Hetzel
Ja wir geben es ja zu … die Aufnahmequalität ist sehr spärlich .. und für uns ist es ein historisches Erlebnis. Dies sind die Handyaufnahemn von unserer letzten Probe vor dem großen Moment:
Die Premiere von A-Men in der Ausstellungshalle des Hawerkamp in Münster. Ein ausserordentlicher Akt in der Schöpfungsgeschichte unsere eigenen Geschichte.
Ja, wir schreiben Geschichte oder auch Geschichten. Wir lieben und leben den Augenblick und daher war die Premiere schon wieder ganz anders als unsere Generalprobe. Und daher können wir es nicht verantworten der Welt diese Aufnahmen vorzuenthalten.
Das wunderbare an unserer Art Musik zu machen ist ja eben: Es wird nie langweilig, weil selbst jede Probe auch für uns quasi ein Abenteuer ist. Wir wissen nie im Voraus, ob wir zwei Stunden Tee trinken, vier neue Ideen entwickeln oder komplett scheitern und überhaupt nichts auf die Kette bekommen.
Hier noch Bonus Material zu diesem einzigARTigen Event:


Mana – Studio Album
Bei Saschas zweitem Besuch in meinem kleinen Wohnzimmerstudio präsentierte ich ihm ein paar rudimentäre Ideen von mir und zeigte ihm ein Bild meiner guten Freundin Claudia.
Das Bild ist dem hawaiianischen Begriff „Mana“ gewidmet. Nun entstanden aus dem Bild das Lied und der hawaiianische Improvisationstext. Dieses Foto ist die Hauptinspiration für dieses Album. Deshalb ist es das Albumcover.
Ach ja bevor ich es vergesse: Auch das Projekt A-Men mit 1000SAXA gibt es mittlerweile auf Vinyl.
Rockmusik Naran Solo
Hungrig nach Leben
Und hier meine letztes Album in dieser Art. Naran Special mit einem guten Schuss Wahnsinn.
?
Das große Fragezeichen steht für meine Unentschiedenheit:
Soll ich in meiner Muttersprache singen und immer Gefahr laufen schnulzig zu klingen?
Oder doch mit meinem schlechten English die Banalität meiner Gesangstexte kaschieren. Wird schon keiner genau hinhören?
Big Bang
Was soll ich sagen … es geschah völlig unerwartet … und Amor’s Pfeil traf mich mitten ins Herz … leider war in Ihrem Leben kein Platz für mich. Nun, das Erleben dieser Liebe war so stark , dass ich stundenlang geweint habe und ein ganzes Album gemacht habe und dann ging es mir besser. Diese drei Songs sind herausragend. Die anderen sind leider nie fertig geworden.
Schade für euch … und … beim Hören dieser Musik kann ich wieder weinen. Liebste Grüße an Katharina …
Kraut & Rüben
Manchmal – zwischen Weihnachten und Neujahr – bleibt die Zeit stehen – die Türen zum Himmel stehen offen – und die Musik spielt mich – Kraut & Rüben. VORSICHT die Nummer drei bläst Dir unter Umständen – bei der richtigen Lautstärke – den Schädel weg.
Flying through Reality
Dies ist eine kleine Sammlung von Instrumentalimprovisationen. Sie sind ein bißchen schräg und ich liebe Sie genau dafür. Perfekt können Andere.
Ich kann nur schräg …
Der Song „A Friend named Gabor“ ist Gabor Szabo gewidmet. Diese Musik habe ich in den 8o ziger Jahren rauf und runter gehört.
Blinded by the Duckness
Scheiße, es war 1988. Ich saß in meiner Küche. Die Arbeit war getan, ich hatte eine halbe Flasche Whisky getrunken, und dann wurde ich von … gespielt. Ich weiß wirklich nicht, woher diese Lieder kommen. Die Originale wurden auf einem (alten) Fostex 4 Track Recorder aufgenommen.
Die Originale der ersten beiden Songs von „The Future Is The Past“ findet ihr hier: naran.bandcamp.com/album/the-future-is-the-past .Aber in 2019 sind sie komplett neu aufgenommen und gemischt. OK. Manche sind gruselig. Und manchmal fühle ich mich so.
I went down the Road
Ich war 17, ging die Dorfstrasse runter und war verknallt …
Das Bild zeigt mich kurz nach dem ich meinen Bart abrasiert habe in Ko Samui in Thailand … irgendwann in den 90 er Jahren.
Experimentelle Musik Naran Solo
New Things
Jetzt wieder ein Sprung in 2020. Da habe ich eine ganze Reihe Instrumente selbst gebaut. Holzbalken mit riesigen Federn und einem Piezotonabnehmer, einfache Holzlatten mit einer Saite bespannt und mit einem Geigenbogen gestrichen. Das Hauptinstrument bei einigen Stücken ist ein Chalumeau – eine Mischung aus einer Blockflöte und einem Saxophon – irrer Sound . Das Klopfen bei Awakening ist mein eigener Herzschlag mit einen hochempfindlichen Mikrofon aufgenommen.
Just for Fun & Willkommen im Ja 2018
Zu dieser Zeit hatte ich einen Zoom 16 Spurrecorder, einen Korg Microkorg und ein Digitech Vocalist LIVE 4. Damit habe ich dann verschiedenste Spuren aufgenommen, wobei ich jeweils die anderen Spuren gar nicht abgehört habe.
Die Zusammenstellung der Sound und die Rhythmik ist also völlig zufällig.
Bei diesen beiden Stücken habe ich dann beim Mastern die Volumenfader der Tracks teilweise rhythmisch ein, oder ausgefadet. Dadurch entsteht eine sehr spannender Effekt. Das müsste um 2018 gewesen sein.
Elektronische Musik Naran Solo
Fragen?
In 2025 habe ich zu Lernzwecken das Arrangement eines meiner Lieblingssongs von anderen Bandcamp – Künstlern analysiert und dann meinen eigenen Song an diesem Arrangement orientiert. Das Ergebnis wie immer – irgendwie cool und irgendwie schräg …
My Goodness … Welcome
Ja und um 2020 wollte ich wissen, ob ich neben meinen schrägen Experimenten auch Tanzbare Electro Musik machen kann. Und sie da … Electro Naran Style. Ich denke, dass mir diese Arbeitsprobe ganz gut gelungen ist. Aber es blieb ein Test. Diese Musik zu machen ist langweilig…zumindest für mich…
Electra
Jetzt aber mal so richtig Hardcore Electro. Irgendwie konnte ich zu dieser Zeit anscheinend nicht genug von diesen sequenzierten Instrumentalstücken bekommen.
Und irgendwie hänge ich auch an jedem Stück . Da müsst Ihr durch. 2017 hatte ich wohl echt viel Zeit.
Eläctro
Für das Cover dieses Albums (2017) habe ich einen großen Sack frisches Laub in meine Wohnung getragen. Wenn man da durchläuft entsteht ein irrer Sound. Die Kombination Wohnzimmer und Laubrascheln wirkt surreal – zumindest für mich.
Das steht im krassen Gegensatz zur der stark sequenzierten Musik. Aber damals fand ich das total spannend. Und am Ende habe ich noch eine Session mit meinen Freund Raint an der Gitarre reingequetscht. Ist nicht wirklich Eläctro … aber das nehe ich ja nie so genau …
Miniaturen
In 2017 habe ich mich viel mit Sequencing beschäftig. Dabei sind einige Skizzen entstanden die mir teilweise eher wie Filmmusik vorkommen.
Akustische Musik Naran Solo
Bin es wirklich
Diesmal hat es nicht so lange gedauert. Schon drei Jahre später kam ich auf die Idee nur meine Stimme aufzunehmen. Irgendwie cool und irgendwie auch schräg …
Sister of Jesus
Und wieder 10 Jahre später entstanden diese Werke.
That’s me 2009
Weiter geht’s mit Aufnahmen aus 2009.
Feel Free::::ze
Aufgenommen ca. 2000, veröffentlicht 2007.
Yakashi & Naran
We are
Aufgenommen ca. 2008, veröffentlicht 2019. Der erste Song ist eine Wohnzimmer Session. Der zweite Song wurde in einem Waldstück aufgenommen.